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Vom Accessibility Audit zum klaren Maßnahmenplan

Wie digitale Barrierefreiheit Ihre Website nutzbarer, sichtbarer und besser macht

Viele Unternehmen erwarten von einem Accessibility Audit vor allem eines: eine Liste technischer Fehler. Was sie oft bekommen: abstrakte WCAG-Hinweise, kryptische Screenshots und ein PDF, das nach dem ersten Lesen in einem Ordner verschwindet.
Deshalb haben wir unseren Prozess bei digital bfrei anders aufgebaut.

Mehr als ein Prüfbericht

Ein gutes Accessibility Audit zeigt nicht nur, wo Barrieren entstehen. Es macht sichtbar, welche Maßnahmen wirklich weiterhelfen – priorisiert, verständlich und mit echtem Mehrwert für SEO, User Experience und digitale Sichtbarkeit.

Wie das konkret aussehen kann, zeigt unser Audit für The Ocean Package: Aus einzelnen Accessibility-Findings wurde ein konkreter Maßnahmenplan – mit Quick Wins, UX-Optimierungen, technischen Aufgaben und zusätzlichen Potenzialen für SEO und Content.

Screenshot der Startseite von Ocean Package mit dem Slogan 'Die Mehrwegversandverpackung von morgen'. Im Hintergrund sind verschiedene schwarze Versandkartons mit Logos.

Was unser Accessibility Audit anders macht

Wir analysieren Websites nicht nur automatisiert, sondern kombinieren Tools mit manuellen Prüfungen nach WCAG 2.1 (A & AA). Dabei betrachten wir nicht nur technische Accessibility-Probleme, sondern auch Struktur, Inhalte, UX und semantische Logik. So entsteht ein Accessibility Audit für Unternehmen, das nicht nur prüft, sondern konkrete nächste Schritte sichtbar macht.

Das Entscheidende passiert nach dem eigentlichen Audit:
Wir übersetzen technische Findings in echte Aufgaben.

Statt:

  • „WCAG 1.3.1 nicht erfüllt“

entstehen:

  • konkrete Content Tasks
  • UX- und Design-Fixes
  • technische Maßnahmen
  • Aufwandsschätzungen
  • priorisierte nächste Schritte

Besonders wichtig dabei: Nicht jede Maßnahme bedeutet sofort einen großen Relaunch oder hohe Entwicklungskosten.
Deshalb identifizieren wir in jedem Audit gezielt sogenannte Quick Wins – also Maßnahmen, die sich schnell umsetzen lassen und gleichzeitig einen großen Effekt auf Barrierefreiheit, Nutzerfreundlichkeit und Sichtbarkeit haben.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • fehlende Alt-Texte
  • unklare Linkbezeichnungen
  • schwache Kontraste
  • fehlerhafte Überschriftenstrukturen
  • fehlende Formularbeschriftungen

Viele dieser Optimierungen lassen sich direkt umsetzen – oft ohne tiefgreifende technische Eingriffe. So entstehen schnell sichtbare Verbesserungen, ohne dass sofort die gesamte Website neu gedacht werden muss.

Unser Ziel:
Nicht noch ein Accessibility Report.
Sondern ein Projekt, das wirklich umsetzbar wird.

Screenshot der Ocean Package Website zum Thema 'Ocean Move' mit der Überschrift 'Die nachhaltige Art umzuziehen'. Rechts ist eine illustrierte, tanzende Karton-Figur mit Sonnenbrille zu sehen, links eine Sprechblase mit dem Preis 'ab 1,90 EUR'.

So strukturieren wir Accessibility Findings

Damit digitale Barrierefreiheit verständlich und umsetzbar wird, übersetzen wir die Ergebnisse in drei zentrale Aufgabenbereiche:

Content

Zum Beispiel:

  • fehlende Alt-Texte
  • unverständliche Linktexte
  • problematische Formulare

UX & Design

Zum Beispiel:

  • schwache Kontraste
  • fehlende Fokusstates
  • Probleme bei Typografie oder Reflow

Technische Basis

Zum Beispiel:

  • fehlerhafte Navigation
  • fehlende ARIA-Attribute
  • nicht zugängliche Slider

So wird sofort sichtbar, welche Themen Redaktion, UX, Design oder Entwicklung betreffen.

Screenshot des Kontaktformulars 'Get in Touch' von Ocean Package.

Warum digitale Barrierefreiheit oft auch SEO verbessert

Der spannendste Effekt unserer Accessibility Audits:
Viele Barrierefreiheits-Probleme wirken sich direkt auf SEO, Sichtbarkeit und Conversion aus.
Das wurde auch im Audit für The Ocean Package deutlich. Dort zeigten sich neben klassischen Accessibility-Findings gleichzeitig konkrete Potenziale für Content, Suchmaschinenoptimierung und Nutzerführung.

Unter anderem wurden entdeckt:

  • fehlende Alt-Texte auf wichtigen Bildern
  • fehlerhafte Heading-Strukturen
  • Videos ohne Untertitel oder Transkripte
  • Formulare ohne verständliche Labels
  • schlecht interpretierbare Navigationselemente

Das Ergebnis:
Aus dem Accessibility Audit entstand plötzlich auch eine konkrete SEO- und Content-Roadmap.

Denn viele Accessibility-Maßnahmen verbessern gleichzeitig:

  • die Auffindbarkeit in Suchmaschinen (Crawlbarkeit)
  • die Verständlichkeit von Inhalten
  • die interne Verlinkung
  • die mobile Nutzbarkeit
  • die allgemeine digitale Qualität einer Website

Oder anders gesagt:
Eine barrierefreie Website ist häufig auch eine Website mit besserer SEO-Grundlage.

Von Accessibility zu Content-Strategie

Besonders spannend war dabei die Erkenntnis, dass aus einzelnen Accessibility-Findings direkt neue Content-Potenziale entstanden.

Im Fall von The Ocean Package entwickelten sich daraus unter anderem Empfehlungen für:

  • bessere interne Verlinkung
  • FAQ-Content
  • neue Themenbereiche
  • optimierte Seitenstrukturen

Ein konkretes Beispiel:
Das Thema „Mehrweg-Versandlogistik für E-Commerce“ wurde als relevantes Content-Gap identifiziert – inklusive Potenzial für Ratgeber, FAQs und Case Studies.

Auch bestehende Inhalte rund um Meeresplastik, Recycling und Upcycling konnten strategisch weiterentwickelt werden, etwa durch bessere Struktur, aktualisierte Inhalte und zusätzliche Download-Angebote.

So wurde aus einem Accessibility Audit plötzlich auch eine Grundlage für bessere Sichtbarkeit und stärkeren Content.

Accessibility ist kein Overlay

Automatische Accessibility-Widgets können erste Hinweise liefern – viele Probleme lösen sie allerdings nur oberflächlich oder gar nicht.
Gerade Themen wie Struktur, Inhalte, UX und semantische Logik brauchen echte konzeptionelle Arbeit.

Deshalb kombinieren wir:

  • automatisierte Ergebnisse
  • manuelle Prüfungen
  • tatsächliche Nutzererfahrung

Automatische Tools können unterstützen. Die eigentliche digitale Barrierefreiheit entsteht aber dort, wo Inhalte, Design und Entwicklung zusammenspielen.

Unser Ansatz: Klarheit statt Komplexität

Unser Ziel ist nicht, Unternehmen mit WCAG-Codes und technischen Richtlinien zu überfordern.

Sondern:

  • Prioritäten sichtbar zu machen
  • Aufwand realistisch einzuschätzen
  • Quick Wins zu identifizieren
  • Teams handlungsfähig zu machen
  • digitale Qualität nachhaltig zu verbessern

Deshalb endet unser Audit nicht mit einer Fehlerliste.

Das Ergebnis: eine umsetzbare Roadmap mit …

  • Quick Wins
  • UX-Maßnahmen
  • technische Tasks
  • Aufwand & Priorisierung

Fazit

Digitale Barrierefreiheit ist kein zusätzlicher Aufwand neben SEO, UX und Performance.

Sie ist oft genau der Punkt, an dem all diese Themen zusammenlaufen – und die Grundlage für eine barrierefreie Website, die besser nutzbar, besser verständlich und besser auffindbar ist.

Und genau deshalb sollte ein gutes Accessibility Audit nicht nur Probleme dokumentieren, sondern konkrete Lösungen sichtbar machen.

Mehr erfahren?

Weitere Informationen über Barrierefreiheit finden Sie in unserem Mini-Guide: https://www.digital-bfrei.de/mini-guide/

Bereit für den ersten Schritt?

Ob Quick Check, Full Audit oder Komplettumsetzung – wir begleiten Sie: ganzheitlich, verständlich, persönlich.

Roxana Stark

Kontakt

Roxana Stark
089 / 41 94 73 10
info@digital-bfrei.com
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